Kindertrage LittleLife im Test: Gut zu vertragen

Von der Kindertrage LittleLife haben im deutschsprachigen Raum bisher die Wenigsten gehört. Dabei ist in Großbritannien die Marke unter den Outdoorbegeisterten Eltern angesagt. Überzeugen können diese Modelle mit einem guten Verhältnis vom Preis zur Leistung und auch mit einigen cleveren Ideen. Über ein halbes Jahre haben wir für Euch diese Kindertrage getestet.

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Der erste Eindruck ist bekanntlich immer der Wichtigste. Sei es bei Menschen oder auch bei Outdoor-Ausrüstung. Auf den ersten Blick wirkt die LittleLife Cross Country S3 Kindertrage solide. Einen Aha-Effekt gibt es, wer diese Kraxe in die Hand nimmt. “Unglaublich leicht!” sagen die meisten Eltern. Tatsächlich bringt das Modell nur 2,5 Kilogramm, Sonnendach inklusive(!), auf die Waage. Gegenüber anderen Kindertragen ist das ein Vorteil, wenn diese leer über ein Kilogramm mehr wiegen. Vor allem wer längere Touren mit größeren Kindern huckepack unternimmt, der spürt das geringe Gewicht auf die Dauer. Trotzdem, so unsere Erfahrung in dem Testzeitraum von einem halben Jahr, müssen weder das Kind noch der/die Träger/in der LittleLife Cross Country S3 auf Komfort verzichten. Trotz ihres geringen Gewichts, ist die Kraxe alles andere als spartanisch ausgerüstet. Nach der ersten Tour damit spürten wir, dass diese Kindertrage Leute entwickelt haben, die viel draußen unterwegs sind und wissen worauf es beim Wandern ankommt. Überflüssiger Schnickschack fehlt hier und verursacht kein höheres Gewicht. Bedienen lässt sich die Kindertrage intuitiv.

 LittleLife Kindertrage Cross Country S3: Robust und für längere Touren geeignet

Kindertrage LittleLife Cross Country S3 beeindruckt mit ihrer Leichtigkeit und Tragekomfort.
foto (c) kinderoutdoor.de

Überzeugt hat uns die  Cross Country S3 mit ihren Eigenschaften als Allrounder. Sei es beim Spaziergang durch den Park oder bei einer Halbtagestour in den Dolomiten. Auffällig ist, rein optisch, dieses Modell durch sein schmales Design. Das kommt vor allem Frauen entgegen. Ein großer Kritikpunkt bei Billigkraxen, die verschiedene “Test”seiten künstlich hochloben um bei Amazon 10 Prozent Provision zu kassieren, ist unter vielen anderen Punkten das Tragesystem. Manche Eltern fühlen sich nach kurzen Touren mit den Billigheimern, als wenn sie in einem Bratenschlauch stecken und schwitzen am Rücken entsprechend. Anders ist es bei der LittleLife Corss Country S3. Aus hochwertigen Aluminium, das ist bei allen renommierten Herstellern von Rucksäcken Standard,ist der Rahmen gefertigt. Die Briten haben ein intelligentes Tragesystem entwickelt. Mit wenigen Handgriffen lässt sich dieses ganz individuell einstellen. Egal ober der/die Träger/in klein oder groß ist. Die heiße Luft, welche sich am Rücken staut, kann über Kanäle im Rückenteil nach oben entweichen.  Ein System, das gut und zuverlässig arbeitet. Vor allem wenn das Gelände ruppiger ist, dort macht eine Kindertrage besonders Sinn, weil hier mit dem Kinderwagen kein Durchkommen mehr ist, zeigt sich wie sinnvoll der bewegliche Hüftgurt ist. Sobald die Kleinen selbständig sitzen können, dürfen Sie in der LittleLife Kindertrage Platz nehmen. Die maximale Zuladung beträgt 20 Kilogramm. Hier lohnt sich es sich einen Blick auf den Sitz des Kindes zur richten. Komfortabel weich ist dieser gepolstert. Ergonomisch ist dieser Bereich gestaltet. So passt sich der Sitz dem Kind an und nicht umgekehrt. Beim Wandern in der Kindertrage schlafen die Kinder gerne ein und kippen dabei mit dem Kopf nach vorne. Bei der LittleLife Kindertrage stützt sie ein weiches Polster, das sich entfernen und waschen lässt. Besonders beeindruckt hat uns der Sicherheitsgurt für die Knilche. Dieser lässt sich seitlich und damit deutlich einfacher verschließen, als die meisten anderen Systeme auf dem Markt. Damit die Kindertrage nicht wegkippt, wenn Eltern das Kind hinein setzen oder es herausnehmen, ist eine praktische Fußraste dort angebracht. Dadurch verbessert sich die Standfestigkeit der Kinderkraxe erheblich. Ebenfalls hilfreich sind die groß geschnittenen Griffe. Hier passen auch Männerhände hinein. Dank dieser Griffe lässt sich so die Kindertrage sicher und komfortabel auf den Rücken laden oder abnehmen. Für das ganze Zubehör, wie Windeln und Gläschen, gibt es unter dem Kindersitz einen großen Stauraum. Dort lässt sich eine Menge einpacken. Stabil ist der Sonnenschutz und schützt den kleinen Passagier.

 

(*wir schreiben das hin um Stress zu vermeiden)

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