Wandern mit Kindertragen auf der Schwäbischen Alb

Wandern mit der Kindertrage auf der Schwäbischen Alb ist für Eltern und Kinder ein Erlebnis. Vom Urmeer bis zur jüngsten deutschen Geschichte finden sich auf der Schwäbischen Alb Sehenswürdigkeiten. Wir stellen Euch ein paar Tourenvorschläge vor, wenn Ihr mit der Kindertrage und den kleinen Passagieren darin auf der Schwäbischen Alb unterwegs sein wollt.

Zum schönsten Wanderweg Deutschlands wählte eine Expertenjury den Wasserfallsteig bei Bad Urach. Wenn Ihr zu diesem Wasserfall wollt, der große Dichter Eduard Mörike ist dort auch  schon gewesen und hat von seiner Schönheit geschwärmt, dann kommt Ihr mit dem Kinderwagen leider nicht durch. Steinstufen führen am Wasserfall entlang nach oben. Mit der Kindertrage ist diese Passage kein Problem. Oben angekommen legt Ihr auf der großen Wiese erst mal eine Pause ein und verpflegt Euch an der Wasserfallhütte. Weiter geht es den Wald hinauf immer am Albtrauf entlang bis zum Fohlenhof. Er gehört zum Landesgestüt Marbach. Für die Kinder ist es wunderbar die Pferde auf der Koppel weiden zu sehen. Von nun an geht es bergab nach Bad Urach zurück. Die Stadt selbst lohnt auch einen Besuch.

Mit der Kindertrage auf der Schwäbischen Alb unterwegs: Auf den Kornbühl bei Salmendingen

Ein seltsamer Berg ist der Kornbühl. Mitten in einer Ebene erhebt er sich und passt irgendwie so gar nicht in die Landschaft. Oben befindet sich, von weitem gut zu erkennen, eine kleine Kapelle. Doch der Kornbühl ist mehr. Dieser unscheinbare Berg ist eine kleine Arche Noah. Seltene Tiere,  wie Schmetterlinge oder Käfer, sowie Pflanzen haben dort einen geschützten Rückzugsraum. In weiten Bögen führt der Weg rund um den heiligen Berg hinauf. Der Untergrund ist grob. Mit einem Kinderwagen haben hier Eltern keine Freude. Oben angekommen bietet sich ein grandioser Ausblick auf die Schwäbische Alb.

Wandern mit der Kindertrage rund um Bad Überkingen zu den Wasserfällen

Bad Überkingen kennen die meisten Erwachsenen. Von dort kommt das leckere Mineralwasser. Doch der Kurort lohnt sich auch für eine fordernde Wanderung. Kurz nach Bad Überkingen geht es den Weg steil hinauf zum Albtrauf. Hier ist es wichtig, Trekkingstöcke dabei zu haben. Fast eben geht es weiter bis nach Türkheim. Unterwegs bieten sich immer wieder Tiefblicke. Von Türkheim geht es weiter am Albtrauf entlang bis kurz vor das Dorf Aufhausen. Dort rechts absteigen. Bald ist die Brunnensteinhöhle erreicht. Sie macht ihren Namen alle Ehre und speist einen darunterliegenden Wasserfall. Von hier aus geht es durch den Wald hinunter nach Bad Überkingen. Die müden Wanderer haben sich nun ein Bad in der Therme verdient.

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